UV Schutz: Das braucht deine Skibrille

UV Schutz bei einer Skibrille? Gibts das?

Welche gibt es? Auf was muß geachtet werden?

Wer bei einer Skibrille nicht auf diese Faktoren achtet tut seinen Augen nichts gutes. Hier erfahren wir für Sie die wichtigsten Punkte zum UV Schutz und den Filterkategorien bei Skibrillen zusammengefaßt.

Welchen UV Schutz und Filterkategorien gibt es bei Skibrillen?

Das Sonnenlicht ist eine Strahlung, die, wie wir seit Jahren wissen, nicht nur die Haut, sondern besonders auch die Augen schädigen kann.

Immer mehr Sonnenbrillen werden daher mit einem ausreichenden UV Schutz angeboten.

Was jedoch nicht jeder weiß: Besonders Skibrillen sollten über einen besonders hohen UV Schutz verfügen, denn die gefährliche UV-Strahlung ist im Winter besonders aktiv.

Achten Sie beim Kauf einer Skibrille daher unbedingt auf die entsprechende Kennzeichnung, die die Filtereigenschaften bezeichnen.

UV Schutz Skibrille

Die UV Strahlung und deren Wirkung auf die Augen

Die ultraviolette Strahlung der Sonne ist für den Menschen nicht sichtbar. Und das macht sie so gefährlich, da wir uns ihrer nicht immer bewusst sind.

Die Netzhaut kann nur Lichtwellen mit einer Länge zwischen 390 und 780 Nanometern aufnehmen, ultraviolettes Licht hat jedoch einen Wert von 100 bis 390 Nanometern und liegt somit außerhalb unserer Wahrnehmung. Dennoch umgibt sie uns zu jeder Zeit.

Auch im Winter und bei geschlossener Schneedecke werden die Augen besonders belastet.

Die UV-Strahlung kann in 3 Kategorien eingeteilt werden:

  • die UV-A-Strahlung, welche oberflächlich wirkt und eine Bräunung der Haut verursacht
  • die UV-B-Strahlung, die tiefer eindringt und zu Sonnenbrand oder Hautkrebs führen kann
  • die UV-C-Strahlung, die zum größten Teil von der Atmosphäre gefiltert wird und sich daher nicht sonderlich gesundheitsgefährdend auswirkt.

Für die Augen kann eine dauerhafte Schädigung von ultravioletter Strahlung zu häufig auftretender Bindehautentzündung oder einer Trübung der Linse kommen.

Verantwortlich hierfür ist besonders die UV-B-Strahlung, die intensiver wirkt.

In schlimmen Fällen kann es sogar zum sogenannten „grünen Star“ oder gar zur Veränderung des Erbgutes und mit einhergehender Tumorbildung im Auge kommen.

Ein ausreichender Schutz der Augen vor ultravioletter Strahlung bei einem Aufenthalt im Freien sollte daher bei Sonnenschein immer die höchste Priorität aufweisen.

Ob eine Brille den entsprechenden Schutz bieten kann, erfahren Sie anhand der Bezeichnung, mit der jedes Modell gekennzeichnet sein muss.

Die Filterkategorien von Brillen

Die Filterkategorie bezeichnet den Schutz vor dem sichtbaren Licht und wird in 5 Klassen eingeteilt. Je dunkler das Glas ist, desto höher ist die jeweilige Kategorie.

  • Klasse 0 besitzt keinen Filterschutz und ist dementsprechend nur bei bewölktem Himmel ausreichend
  • Klasse 1 ist geeignet für bedeckte Tage
  • Klasse 2 ist ausreichend für Sommertage im mitteleuropäischen Raum
  • Klasse 3 sollte bei Aufenthalten in Südeuropa, im Schnee oder am Meer verwendet werden
  • Klasse 4 ist der höchste Schutz und für Hochgebirge und Gletscher gedacht

Welchen Schutz vor ultravioletter Strahlung kann es bei einer Skibrille geben?

Um nicht nur vor der Helligkeit, sondern auch vor der viel gefährlicheren ultravioletten Strahlung geschützt zu sein, sollte die Skibrille über einen ausreichenden Schutz diesbezüglich verfügen.

Wenn das Modell die Kennzeichnung UV 400 besitzt, filtert es alle wichtigen UV-Strahlen mit der Wellenlänge von bis zu 400 Nanometern heraus. Diese Brillen schützen also vor den relevanten UV-A und UV-B-Strahlen.

Achten Sie beim Kauf einer Brille für den Wintersport darauf, dass die Gläser nicht nur möglichst dunkel eingefärbt sind, sondern auch über den entsprechenden ultravioletten Schutz verfügen.

Denn je dunkler die Gläser sind, desto weiter öffnen sich die Pupillen und lassen die schädliche UV-Strahlung ins Auge dringen.

Ski- und Sonnenbrillen sollten daher immer über die Kennzeichnung „UV 400“ verfügen.

Auf was sollte beim Kauf geachtet werden?

Es gibt noch weitere Dinge, auf die Sie beim Kauf achten sollten, um gefahrlos den Winter genießen zu können:

  • Das Kürzel CE zeigt ein Mindestmaß an Schutz an.
  •  Brillengläser sollten über einen Breitband-UV-Schutz bis mindestens 380 Nanometer verfügen.
  • Der Kauf sollte ausschließlich über den Fachhandel erfolgen. Stichproben haben erwiesen, dass bei Straßenverkäufern oftmals gefälschte Bezeichnungen angeboten werden, welche Ihnen Sicherheit vorgaukeln, ohne diese auch erbringen zu können.
  • Das Modell sollte groß genug sein, damit auch seitlich keine UV-Strahlung ans Auge gelangen kann.

Fazit

Eine Skibrille von einem Markenhersteller besitzt mehrere Vorteile.

Neben einer guten Qualität und, dank der hochwertigen Materialien, auch einer langen Haltbarkeit, überzeugen die einzelnen Modelle von einem guten Schutz in Bezug auf Lichteinfall und dem Schutz vor ultravioletter Strahlung.

Auch wenn diese Skibrillen in der Regel etwas teurer sind, so schützen sie doch optimal und sollten daher bevorzugt werden.

Ihrer Gesundheit zuliebe.

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